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Gemeinderat Sternenberg 04/ 2008::
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Berichte
Der Gemeinderat Sternenberg informiert
Neue Tore für die Feuerwehr
Für die Feuerwehr ist, als Ersatz für das bisherige Fahrzeug VW Syncro T4, ein Ersteinsatzfahrzeug Iveco TurboDaily 4x4 beschafft worden. Dieses Fahrzeug ist wie bisher im Feuerwehrlokal Rossweid eingestellt, welches mit Kipptoren ausgerüstet ist. Das neue Fahrzeug weist eine grössere Gesamthöhe auf als das bisherige und die gemachten Erfahrungen zeigen, dass die Garagenein- und Ausfahrt im Winter sehr kritisch ist, wenn das Fahrzeug zur Optimierung der Ausrücke- und Einsatzzeiten mit Schneeketten ausgerüstet ist. Mit dem Einbau von Falttoren, an Stelle der vorhandenen Kipptore, kann die lichte Höhe der Garagenein- und Ausfahrt entscheidend verbessert werden. Für den Einbau von Falttoren wird der dazu notwendige Kredit von brutto 40'000 Franken zu Lasten der Investitionsrechnung 2008 bewilligt und frei gegeben.
Wasserversorgung: Ersatz Druckbrecherschacht Goggelsböl mit Minderkosten abgerechnet
Der Druckbrecherschacht Goggelsböl ist ersetzt worden; die Bausubstanz war in einem sehr schlechten Zustand und die vorhandenen Anlagen und Installationen erfüllten die an eine moderne Wasserversorgung gestellten technischen und hygienischen Anforderungen nicht mehr. Der Gemeinderat hatte für die notwendigen Arbeiten zu Lasten der Investitionsrechnung einen Kredit von 126'000 Franken als gebundene Ausgabe bewilligt, frei gegeben und die notwendigen Arbeitsaufträge erteilt.
Auf Grund des vom Ingenieurbüro Hetzer, Jäckli und Partner AG, Egg, ausgearbeiteten Projektes, war vorgesehen, den bestehenden Druckbrecherschacht abzubrechen und an gleicher Stelle durch einen neuen, vorfabrizierten PE-Druckbrecherschacht der Firma Etertub AG, Niederurnen, zu ersetzen. Dieses Vorgehen hatte den Vorteil, dass die Bauzeit reduziert und die Zeitdauer der provisorischen Versorgung der unterhalb liegenden Zonen mit Trink-, Brauch- und Löschwasser auf ein Minimum beschränkt werden konnte.
Die Bauabrechnung zeigt mit ausgewiesenen Kosten von knapp 110'000 Franken gegenüber der Kostenschätzung Minderkosten von 16'000 Franken, was einer Einsparung von 12,9 % entspricht; diese Kostenunterschreitung ist günstigen Unternehmerabrechnungen zu verdanken und zudem mussten die einkalkulierten Reserven für Unvorhersehbares nicht beansprucht werden.
Lebensmittelkontrolle neu durch das Kantonale Labor Zürich
Die seit 1997 geltende Vereinbarung mit den Gemeinden Bauma, Turbenthal, Wila, Wildberg und Zell zur gemeinsamen Durchführung der Lebensmittelkontrolle wird per Jahresende aufgelöst. Mit der Übernahme des EG-Hygienerechts durch die Schweiz und der Anpassung der bundesrechtlichen Regelung ergeben sich verschiedene Änderungen, welche sich direkt auf die Lebensmittelkontrolle auswirken. Der Zürcher Regierungsrat hat die Anpassung der kantonalen Vollzugsverordnung an die neuen Gegebenheiten beschlossen und die Zuständigkeiten im Kanton neu geregelt. Mit der Anpassung an die EG-Gesetzgebung und der Entwicklung der Lebensmitteltechnologie steigen auch die Anforderungen an die Kontrollorgane; diese müssen neu nach ISO 17020 akkreditiert sein. Grundsätzlich ist jeder Gemeinde die Akkreditierung eines Kontrolleurs möglich, was allerdings mit einem sehr hohen Aufwand und enormen Kosten verbunden wäre. Die kantonale Einführungsverordnung zum eidgenössischen Lebensmittelgesetz sieht für Gemeinden neu die Möglichkeit vor, die Kontrollen einer externen Stelle zu übertragen. Mit Wirkung ab dem 01.01.2009 beauftragt der Gemeinderat das Kantonale Labor Zürich mit den Aufgaben der Lebensmittelkontrolle. Dem bisherigen Lebensmittelkontrolleur Hans Schildknecht dankt der Gemeinderat herzlich für die während den vergangenen zehn Jahren geleistete Arbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.
Im Weiteren hat der Gemeinderat
- Erfreut zur Kenntnis genommen, dass das Gemeindeamt des Kantons Zürich die Abrechnungen 2007 über Krankenkassenprämien-Übernahmen gemäss KVG geprüft und dabei keinerlei Mängel festgestellt hat.
- Der Paarberatung des Bezirkes Pfäffikon für 2009 bis 2012 einen jährlichen Beitrag von 420 Franken zugesichert.
- Für die folgenden Bauten die notwendigen Bewilligungen unter Auflagen erteilt:
- Hanspeter und Irma Frei, Gerster: Montage einer Solaranlage
Sternenberg, 27.05.2008-rg
Stefan Rüegg, Gemeindeschreiber
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