::Verhandlungsbericht Gemeinderat Sternenberg 03/ 2008::

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Der Gemeinderat Sternenberg informiert

Postauto-Fahrplan Bauma - Sternenberg
Der Entwurf des Verbundfahrplanes 2009 - 2010 des Zürcher Verkehrsverbundes ist im März öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegen. Für die Postautoverbindung von Bauma nach Sternenberg sind in diesem Entwurf gegenüber dem heutigen Angebot keine Veränderungen geplant. Der Gemeinderat nimmt gegenüber der PostAuto Schweiz AG, Zürich, als marktverantwortliches Unternehmen, zum Fahrplanentwurf wie folgt Stellung: Die heute unterschiedlichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten sollen nach dem Prinzip "Taktfahrplan" neu vereinheitlicht und so definiert werden, dass die Anschlüsse in Bauma von und nach Wetzikon bzw. Winterthur optimiert und gewährleistet werden können. Die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs soll zudem mit dem Angebot zusätzlicher Postautokurse am Morgen und am Abend markant gesteigert werden. An Wochenenden mit grossem Andrang von Tagestouristen sollen neu im Shuttlebetrieb zusätzliche Fahrten zur Abdeckung der Nachfrage angeboten werden.

Zusatzleistungen: Auslagerung an die Sozialversicherungsanstalt Zürich
Die Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV und IV wird per 1. Juni 2008 an die Sozialversicherungsanstalt Zürich, SVA, auslagert. Die Ermittlung der Zusatzleistungen zur AHV/IV ist im Kanton Zürich Aufgabe der Gemeinden. Vor dem Hintergrund des ständig komplexer werdenden Sozialversicherungsgeschäfts fördert der Fachverband Zusatzleistungen bereits seit einiger Zeit die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und erarbeitet Lösungen im Bereich Ausbildung, Unterstützung und Übertragung von Aufgaben.

Seit der Anpassung des kantonalen Gesetzes über die Zusatzleistungen besteht die Möglichkeit, die Durchführung der Zusatzleistungen der Sozialversicherungsanstalt Zürich, SVA, zu übertragen. Derzeit führt die SVA für insgesamt 33 Zürcher Gemeinden die Zusatzleistungen zur AHV und IV im Vertragsverhältnis durch.

Die Zusammenarbeit und Aufgabenverteilung zwischen der Gemeinde und der SVA Zürich wird in einer Anschlussvereinbarung geregelt. Die Gemeinde bleibt weiterhin erste Anlaufstelle für ihre Einwohnerinnen und Einwohner; Ansprechperson bleibt wie bis anhin Frau Kitty Sulzer; sie nimmt die Anträge für Zusatzleistungen entgegen, hilft bei Bedarf beim Ausfüllen des Antragsformulars und sorgt dafür, dass die versicherten Personen wissen, welche Dokumente eingereicht werden müssen. Bei ihrer Auskunftstätigkeit wird sie durch die SVA unterstützt. Die SVA übernimmt anschliessend das gesamte Dossier und ist für die schnelle und korrekte Fallführung sowie die Auszahlung der Zusatzleistungen verantwortlich.

Für die Durchführung der Zusatzleistungen durch die SVA sprechen verschiedene Gründe: Die monatliche Leistungsauszahlung von Renten und Zusatzleistungen erfolgt nur noch von einer Stelle. Der Versicherte erhält bei der SVA Zürich eine vernetzte Beratung zu allen Sozialversicherungsfragen der ersten Säule. Die Gemeinde kann die Abwicklung der Zusatzleistungen zu günstigen Konditionen übertragen. Die Gemeinde bleibt weiterhin erste Anlaufstelle für die Einwohnerinnen und Einwohner und hat Transparenz über die Entwicklung der Zusatzleistungen.

Wasserversorgung: Teilerneuerung Druckbrecher Schürli
Die sanitären Installationen des Druckbrechers Schürli müssen ersetzt werden. Der Ein- und Auslauf sowie die Armaturen weisen Korrosionsschäden auf und sind in einem schlechten Zustand. Diese Anlagenteile und Installationen erfüllen die an eine moderne Wasserversorgung gestellten technischen und hygienischen Anforderungen nicht mehr. Der Gemeinderat hat den dazu notwendigen Kredit von 7'000 Franken zu Lasten der laufenden Rechnung 2008 bewilligt und frei gegeben. Mit der Ausführung der notwendigen Arbeiten ist die Sanitärfirma H. Oberholzer, Bauma, beauftragt worden.

Im Weiteren hat der Gemeinderat

  • der Anmeldung von Esther Binder und Willi Bolliger, als Jagdaufseher im Jagdrevier 131/Sternenberg zugestimmt; beide gehören der Jagdgesellschaft Sternenberg an und sind ortsansässig
  • Grundstückgewinnsteuern von 47'500 Franken veranlagt
  • für die folgenden Bauten die notwendigen Bewilligungen unter Auflagen erteilt:
    • Tina und René Bosshard, Rietli, An- und Umbau Wohnhaus
    • Diakonissen-Mutterhaus Sankt Chrischona, Sunnebad, innere Umbauten im Ober- und Dachgeschoss sowie Einbau von Dachflächenfenstern
    • Schulgemeinde Sternenberg, Neugestaltung Pausenplatz Schulhaus Wies
    • Andreas Kaul, Kohltobel, Erstellung Gartengerätehaus

Sternenberg, 18.04.2008-rg

Stefan Rüegg, Gemeindeschreiber