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Gemeinderat Sternenberg 6/ 2006::
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Berichte
Der Gemeinderat Sternenberg informiert
Beitrag an den Neubau des Skiliftes aus dem Hanna-Bickel-Fonds
Die Skiliftgenossenschaft Sternenberg hat dem Gemeinderat einen Antrag zur Finanzierung der neuen Skiliftanlage zu Lasten des Hanna-Bickel-Fonds gestellt. Das Finanzierungsgesuch wird von einer Petition begleitet, welche von 98 SternenbergerInnen, inkl. 26 Schulkinder, unterzeichnet worden ist.
In ihrem Antrag weist die Skiliftgenossenschaft darauf hin, dass die bestehende Anlage ca. 40-jährig ist und deren Betrieb sowie deren Betriebssicherheit für die Saison 2006/07 nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Beschaffung von Ersatzmaterial für die Sanierung des bestehenden Liftes ist nicht mehr möglich und auch die Beschaffung einer geeigneten Occasionsanlage ist schwierig. Die Skiliftgenossenschaft kann die Verantwortung für den weiteren Betrieb der bestehenden Anlage nicht mehr tragen. Für die Beschaffung einer neuen Anlage rechnet die Skiliftgenossenschaft mit Kosten von 270'000 Franken.
Der Einsatz von Mitteln aus dem Hanna-Bickel-Fonds für den Bau einer neuen Skiliftanlage entspricht dem im Testament definierten Verwendungszweck und auch die bei der Sternenberger Bevölkerung durchgeführte Umfrage zeigt, dass ein solches Vorhaben gut abgestützt ist.
Der Gemeinderat gewährt der Skiliftgenossenschaft unter Auflagen einen einmaligen Beitrag von 135'000 Franken sowie, während maximal 20 Jahren, ein zinsloses Darlehen in gleicher Höhe.
Kredite für bauliche Massnahmen
Für die Verbesserung der Dachentwässerung der Brupbacherscheune hat der Gemeinderat einen Kredit von 3'000 Franken bewilligt und den Forst- und Tiefbauunternehmer Guido Staub mit der Ausführung beauftragt. Mit dieser Massnahme soll das vorhandene Problem des vernässten Bodens im Zufahrts- und Vorplatzbereich der Scheune gelöst werden.
Für die Sanierung von zwei Schwellen im Haselweid-/Tobelweidbach ist ein Kredit von 3'000 Franken bewilligt und der Baggerbetrieb Kurt Hasenfratz mit der baulichen Umsetzung beauftragt worden. Dieser Bachabschnitt ist erst im Jahr 2004 saniert worden. Ein zwischenzeitliches Hochwasserereignis hat das noch nicht genügend verfestige Umgelände im Bereich der Schwellen erneut umspült und teilweise weggeschwemmt, so dass die Schwellen nicht mehr genügend verankert sind.
Unterstützung der zweiten Flughafen-Behördeninitiative für ein Pistenmoratorium
Die Gemeinden Bülach, Dällikon, Höri, Niederhasli, Nürensdorf und Zell haben eine zweite Behördeninitiative lanciert, welche für den Flughafen Zürich einen Verzicht auf Neu- und Ausbauten von Pisten verlangt. Der Gemeinderat Sternenberg begrüsst diese Initiative und unterstützt sie. Zur Erhaltung der Wohn- und Lebensqualität im Einzugsgebiet des Flughafens Zürich ist es notwendig, dessen Wachstum zu limitieren um die negativen Auswirkungen wie Lärm- und Schadstoffbelastungen in Grenzen zu halten.
Im Weiteren hat der Gemeinderat
- verschiedene Wieslandparzellen in Gebiet Buechwald per 01.05.07 zur Bewirtschaftung an Landwirt Roland Graf verpachtet
- den Verrechnungssatz für Einsätze der Gemeindearbeiter auf 55 Franken pro Stunde festgesetzt
- für die folgenden Bauten die notwendigen Bewilligungen unter Auflagen erteilt:
- Max Bachmann, Sülchböl; geringfügige Fassadenänderungen und Einbau eines Heizungsraumes
- Walter und Karin Wagner, Spältrüti; Anbau einer Terrasse
- Markus Frei, Mattschür; reduziertes Projekt für den Anbau einer Terrasse und eines Autounterstandes
Sternenberg, 13.09.2006-rg
S. Rüegg, Gemeindeschreiber
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