::Verhandlungsbericht Gemeinderat Sternenberg 5 / 2003::

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Liegenschaften
Der Verkauf des Hausteils Hinterberg konnte, ein Jahr nach dem die Gemeindeversammlung den Beschluss dazu gefasst hat, zum Preis von 64'000 Franken abgeschlossen werden. Der Vertragsunterzeichnung sind intensive Verhandlungen und zahlreiche Begehungen des Objektes mit Interessierten vorangegangen. Die Käufer, eine junge, bereits in Sternenberg ansässige Familie wird sich die Liegenschaft nach ihren Bedürfnissen um- und geringfügig ausbauen; die Baubewilligung dazu ist bereits erteilt worden. Im Sinn des Beschlusses der Gemeindeversammlung, welcher verlangt, dass der Hausteil primär an eine Familie mit Kind/-ern verkauft werden soll, ist der Gemeinderat auf ein preislich höheres Angebot einer Einzelperson nicht eingetreten.

Für die Verbesserung der Stromversorgung in den Ortsteilen Kohlwies und Reggtal (Gemeinde Fischingen) beabsichtigen die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich, einen Teil der Freileitungen zu demontieren und durch erdverlegte Kabel zu ersetzen. Gleichzeitig wird eine alte Masttrafoanlage aufgehoben und durch eine moderne, leistungsfähige Anlage ersetzt. Die EKZ beabsichtigen, die neue Trafostation in einem von der Feuerwehr nicht mehr benötigten Teil des Gerätelokals Kohlwies einzubauen. Der Gemeinderat hat sich, nach Rücksprache mit der Feuerwehr, bereit erklärt die dazu notwendige Dienstbarkeit zu Gunsten der EKZ zu gewähren.


Werkleitungen
Für die Teilerneuerung der Wasserleitung Hinterberg-Sonnenbad hat der Gemeinderat bereits im Frühjahr den dazu benötigten Kredit als gebundene Ausgabe bewilligt. Auf Grund der eingegangenen Offerten sind die Tiefbau- und Rohrleitungsarbeiten vergeben worden; so dass sie nach Ende der Vegetationszeit im Herbst ausgeführt werden können.

Zivilschutz
Das Gesetz zum Bevölkerungsschutz/Zivilschutz ist von den Stimmenden in diesem Frühjahr angenommen worden; damit stehen erneut grosse Änderungen in der Organisation des Zivilschutzes an. Durch die Herabsetzung der Dienstpflicht auf das 40. Altersjahr werden die Bestände der Zivilschutzorganisationen massiv verkleinert und die anfallenden Kosten sind künftig von Kantonen und Gemeinden vollumfänglich zu tragen.

Bereits bevor auf eidgenössischer Ebene die Zukunft des Zivilschutzes klar war und auf Grund der zur Diskussion stehenden kantonalen Modelle hat sich die Sicherheitskommission Turbenthal-Wila-Wildberg Gedanken über die Zukunft ihrer Zivilschutzorganisation gemacht und mit den Nachbargemeinden Bauma, Sternenberg und Zell Kontakt aufgenommen. Im Auftrag der Wehrvorstände und in Absprache mit den Feuerwehrkommandanten haben die Chefs der Zivilschutzorganisationen verschiedene Modelle der Zusammenarbeit bzw. des Zusammenschlusses der Gemeinden Bauma, Sternenberg, Turbenthal, Wila, Wildberg und Zell als Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen ausgearbeitet. In einem Grundsatzentscheid hat der Gemeinderat Sternenberg - wie auch alle anderen beteiligten Gemeinderäte - einem Zusammenschluss und dem Aufbau einer gemeinsamen Zivilschutzorganisation ab dem 01.01.2004 zugestimmt. Angestrebt wird die Bildung einer Organisation mit zwei Betreuungs- und drei Pionierzügen bestehend aus insgesamt 192 Personen. Der Entscheid zur Bildung eines Zivilschutzzweckverbandes obliegt den Gemeindeversammlungen.

Im Weiteren hat der Gemeinderat:

  • An Peter Kägi und Jennifer Griffiths die Bewilligung für den Um- und geringfügigen Ausbau der Liegenschaft Hinterberg erteilt.
  • Ein eingereichtes Projekt für den Neubau eines Einfamilienhauses zur Ueberarbeitung an die Gesuchsteller zurückgewiesen.
  • Die Erteilung einer Baubewilligung für die Einrichtung eines Parkplatzes, mit Ribbert-Stützkonstruktion, entlang der Steigstrasse, in Aussicht gestellt.
  • Zu einer Beschwerde betreffend Schiesslärm in der Mittagszeit Stellung genommen. Der Schiessanlass war mit dem Jahresprogramm vom Gemeinderat bewilligt worden. Ab dem kommenden Jahr wird darauf geachtet, dass die Schiessanlässe ausserhalb der Mittagszeit geplant werden.


Sternenberg, 15.07.2003-rg
S. Rüegg, Gemeindeschreiber